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Babyhaut hat besondere Ansprüche

Warum stellt die Babyhaut besondere Ansprüche?

Bis zum Tag der Geburt ist die Haut des Säuglings wunderbar geschützt durch die so genannte Käseschmiere. Von der 17. Schwangschaftswoche an schützt das weiße Talgdrüsensekret die Haut des ungeborenen Kindes. So wird die Haut des Ungeborenen davor geschützt, durch das Fruchtwasser auszutrocknen. Die Käseschmiere enthält antibakterielle Stoffe, die dafür sorgen, dass das Baby vor und direkt nach der Geburt vor Infektionen geschützt ist. Sie stellt zusätzlich einen besonderen Kälteschutz dar. Diese wunderbare Eigenschutz der Neugeborenenhaut wird leider direkt nach der Geburt mit der ersten vorsichtigen Reinigung entfernt. Nun müssen die Eltern darauf achten, der Haut ihres Säuglings den nötigen Schutz und die erforderliche Pflege zu gewähren.

Die Haut eines Babys ist sehr viel dünner als die eines Erwachsenen. Es mangelt an Talg- und Schweißdrüsen und somit fehlt der Haut des Säuglings der vollständige Säureschutzmantel, der bei Erwachsenen dazu führt, dass sich die Haut bei Reizungen innerhalb weniger Stunden wieder regenerieren kann. Die Haut reagiert viel empfindlicher und kühlt auch viel schneller aus. So kann es passieren, dass durch den Kontakt mit Wasser und beispielsweise alkalischen Seifen, deren ph-Wert viel höher liegt als der der Haut, die Babyhaut enorm gereizt werden kann. Die Haut trocknet aus und es zeigen sich Rötungen. Um einen dauerhaften Schaden zu verhindern muss man auf spezielle Produkte zur Babypflege zurückgreifen, die möglichst einen neutralen ph-Wert aufweisen, der dem der Haut am nächsten kommt und deswegen nicht so schnell Schaden anrichten kann. Rückfettende Pflegeprodukte sind deswegen so wichtig, weil die Haut durch den fehlenden Säureschutzmantel selber nicht reagieren kann. Auch der Mangel an Feuchtigkeit kann zu Problemen und Hautirritationen führen. Die Haut des Säuglings ist zwar durchaus in der Lage, Feuchtigkeit recht schnell aufzunehmen aber sie gibt diese auch viel schneller wieder ab als das bei Erwachsenen der Fall ist. Sehr viele Babys leiden unter trockener Haut. Da die Babyhaut also komplett anders zusammengesetzt ist als die der Erwachsenen ist es nötig, ihr eine besondere Aufmerksamkeit und Pflege zukommen zu lassen. Das gilt auch für den Aufenthalt in der Sonne.

Die Haut des Säuglings produziert so gut wie gar kein Melanin und weil die Farbpigmente nicht vorhanden sind ist es tunlichst zu unterlassen, den Neugeborenen einer direkten Sonneinstrahlung auszusetzen. Das kann sehr große Schäden hervorrufen, da die Haut ganz besonders empfindlich reagiert. Sie durch die fehlende Pigmentierung überhaupt keine Möglichkeit, Eigenschutz abzurufen und so muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Baby sich niemals im direkten Sonnenlicht aufhält. In den ersten vier Wochen kann es im Gesicht wie auch am Hals des Neugeborenen zu einem starken Ausschlag kommen. Dieser sieht zwar optisch besorgniserregend aus, ist aber letztendlich recht harmlos. Diese so genannte Neugeborenenakne kann bis zur 10. Lebenwoche auftreten und wird durch die Hormonumstellung nach der Geburt ausgelöst. Die Neugeborenenakne muss nicht speziell behandelt werden und heilt selbstständig wieder ab.



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Letzte Aktualisierung am 01.03.2012.

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