Einschlafhilfen

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Welche Einschlafhilfen gibt es für Säuglinge?

Es gibt eine Vielzahl an einschlafunterstützende Artikel für den Säugling, die sich in erster Linie beruhigend auf das Baby auswirken. Als eines der bekanntesten und auch bewährten Utensilien ist natürlich der Schnuller zu nennen. Diesen gibt es in unterschiedlichen Größen als auch in Form und Design. Mit einem Schnuller kann sich das Baby in den Schlaf nuckeln, sein Saugbedürfnis außerhalb der Mahlzeiten befriedigen und den Schlaf eigenständig fördern. Als Eltern sollte man jedoch beachten, dass der Schnuller kieferfreundlich geformt ist und eine auf den Babymund angepasste Größe ausweist. Ist der Nuckel zu klein, kann es vorkommen, dass der Säugling in selbst zu tief in den Mund schiebt und er dann mehr oder weniger im kleinen Kiefer hängen bleibt, was nicht nur bei dem Baby eine Panik aufgrund des Luftmangels entstehen lassen kann, sondern die selbige bei den Eltern. Auch ein zu großer Schnuller ist dem Schlaf nicht förderlich, weil dieser bis zum Rachen reichen und ebenfalls eine Atmung mehr stören als den Schlaf fördern kann.

Mobiles und Spieluhren als Einschlafhilfen

Mobiles und Spieluhren sind ebenfalls für einen ruhigen Babyschlaf geeignete Produkte, die mit langsamen Bewegungen und leisen rhythmischen Melodien für ein leichteres Einschlafen sorgen können. Mobiles selbst werden entweder am Bett, dem Stubenwagen oder auch der Wiege angebracht und sind in zahlreichen Variationen erhältlich. Ob Bärchen aus Stoff, Holzfiguren oder unterschiedliche Tiere in bunten Farben-hier entscheidet der persönliche Geschmack der Eltern. Beachten sollte man, dass das Mobile gut fixiert wird und das Baby zwar die Hände danach ausstrecken, jedoch das Mobile selbst nicht erreichen kann. Wichtig ist das sowohl aus Sicherheitsgründen als auch im Sinne der motorischen Förderung des Säuglings, der durch das nach dem Mobile greifen die Augen-Hand-Koordination spielerisch übt und so ganz nebenbei durch die „Anstrengung" auch müde wird.

Spieluhren und kindliche Gewohnheiten

Spieluhren gibt es, wie bei den Mobiles auch, in einer großen Auswahl und auch hier entscheidet der eigene Geschmack. Handelt es sich um eine Spieluhr, die mit Plüsch oder einem anderen weichen Material umgeben ist, dann wird das Baby diese mit der Zeit zusätzlich als Schmusetier benutzen und mit einem etwas fortgeschrittenen Alter die Spieluhr auch selbständig aufziehen. Letztere ist vorteilhaft, denn viele Säuglinge gewöhnen sich an das elterliche Aufziehen der Spieluhr zur Schlafenszeit und dank dieser Gewöhnung kann es durchaus vorkommen, dass man als Mama oder Papa sehr oft ans Bettchen laufen muss, um die Spieluhr erneut aufzuziehen. Der Grund: Solange diese ihr Lied spielt sind die meisten Kinder ruhig und friedlich. Hört die Melodie jedoch auf, dann wird kräftig mittels einem Schreien ein neues Aufziehen „gefordert" und wenn es sein muss, das auch bis zu zehnmal und mehr. Gut ist es, wenn man als Eltern bereits von Anfang an eine gewisse Routine einführt, die unter anderem darin bestehen kann, dass das Baby ins Bett gelegt und die Spieluhr nur einmal aufgezogen wird. Besonders Säuglinge und kleine Kinder sind richtige Gewohnheitsmenschen, was ihnen Sicherheit und Geborgenheit bietet. Beide Bedürfnisse können demzufolge auch im Bereich des Babyschlafs durch routinierte Abläufe, auch und gerade beim Schlafen, deutlich gefördert werden.



Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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