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Still-Hinweise - Brustpflege



Wie sollte die Brust während des Stillens gepflegt werden?

Grundsätzlich benötigt eine Brust, die stillt, keine besondere Pflege und je weniger man an pflegende Produkte an sie bringt, umso besser ist es schlussendlich für die strapazierten Brustwarzen. Wichtig ist generell für Hygiene zu sorgen. Diese sollte jedoch nicht in desinfizierenden Mitteln liegen, sondern viel mehr in einer sanften Reinigung. Lauwarmes Wasser, ein weicher Waschlappen und allenfalls beim Duschen oder Baden ein mildes Duschgel ohne Duftstoffe sind hierbei schon die ausreichenden Utensilien. Nicht immer ist es notwendig die Brust nach jeder Stillmahlzeit zu waschen, denn gerade bei kleinen Rissen in der empfindlichen Haut, können einige Tropfen der Muttermilch für Heilung sorgen. Sich morgens und abends die Brust sanft abzuwaschen und diese anschließend trocken zu tupfen, genügt bereits, um die Brust für die nächste Stillzeit optimal vorzubereiten.

Zeigt sich allerdings die zarte Haut an der Brust als gereizt und schmerzend, dann helfen pflegende und heilunterstützende Präparate, die für das Baby selbst beim Stillen nicht riskant sind. Wichtig ist allerdings, dass man bei einer Anwendung von speziellen medizinischen Produkten die Brust vor dem Stillen abwäscht, denn aufgrund mancher nicht gerade berauschenden Geschmäcker der Salben oder Cremes, kann es durchaus sein, dass das Baby nicht trinken mag und den Kopf instinktiv und fast schon angewidert von der Brust abwendet. Ist man sich als junge Mutter unsicher, welches Produkt man nun verwenden soll, wenn die Brustwarzen durch ein häufiges Stillen wund geworden sind, sollte man sich einen entsprechenden Rat bei seinem Gynäkologen, einem Apotheker oder auch der Hebamme einholen.

Die passende Pflege bei schmerzenden Brüsten

Stillen an sich schmerzt nicht, es sei denn, man stillt sein Kind weit über die Zeit des ersten Zahnes hinaus und das Kleine beißt im Eifer des Gefechtes einmal zu. Allerdings ist gerade die erste Zeit vom Milcheinschuss bis zur Gewöhnung der Brustwarzen an das Stillen, manchmal von einem Ziehen bis Schmerzen begleitet. Normalerweise lassen die Beschwerden nach spätestens vier Wochen nach und die Brust hat sich an das kräftige Saugen, dem Entleeren und Füllen der Brüste ebenso gewöhnt als auch an eine rund zwanzig minütige Feuchte während dem Stillens selbst.

Zeigen sich solche Startschwierigkeiten helfen bereits wenige Maßnahmen und das eine oder andere Hausmittel, diese Beschwerden der Brust abzumildern. Ein altes Hausmittel bei schmerzenden Brüsten findet sich im Quark. Neben seinen wertvollen Inhaltsstoffen, zeigt er durch die vorherige Kühlung im Kühlschrank einen sehr guten Effekt bei heißen und schmerzenden vollen Brüsten. Man kann die Quarkauflage direkt aus Quark auf die Brust auflegen und mit einem Handtuch abdecken. Wem frischer Quark allerdings zu unangenehm und auch krümelig ist, findet heute mittlerweile so genannte Quark-Packs, die super bequem im Kühlschrank gelagert werden und bei Bedarf nur noch auf die Brust gelegt werden müssen.

Als Prävention gegen Schmerzen und Entzündungen der Brust, empfiehlt es sich darauf zu achten, dass das Baby beim Stillen die Brüste möglichst leer trinkt. Schafft es das Baby aus Müdigkeit, Krankheit oder auch einfach aus Faulheit nicht, dann hilft es sich selbst die Brüste von oben nach unten auszustreichen. Hilft das mit den Händen ausstreichen nicht weiter, dann bleibt noch die Möglichkeit des Abpumpens mit einer Milchpumpe, die man in der Apotheke erhalten kann. Auch warme Bäder unterstützen den Milchfluss, da insgesamt der Körper entspannt und somit der schmerzhafte Druck in der Brust nachlässt. Im Übrigen sind gerade in den ersten vierzehn Lebenstagen eines Kindes wunde Brustwarzen durchaus normal, da bereits Studien aufzeigen konnten, dass rund 34% der jungen Mütter unter solch einem Problem zu leiden haben. Allerdings legen sich diese Startschwierigkeiten zumeist innerhalb weniger Wochen und gehören dann der Vergangenheit an.


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Letzte Aktualisierung am 20.11.2009.

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