schüchtern im kindergarten

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Louisemmy  fragt am 05.11.2015
Hallo.

Mein Sohn ist im juli 2 jahre geworden. Seit August geht er in den kindergarten.

Die Eingewöhnung lief sehr gut und relativ schnell ab. Er hat nach 2 wochen mich morgens ohne weinen gehen lassen.

Er ist immer gerne in den kindergarten gegangen und die Erzieherinnen sind zufrieden mit uhm.

Sie berichten mir nur das er manchmal nicht mit den anderen spielt obwohl er schon früh in spielgruppen etc war oder bei anderen Kinder Zuhause war.

Er sei relativ schüchtern spricht such nicht so viel obwohl er Zuhause schon drei bis 4 Wörter im Satz spricht.

Seit geraumer Zeit will er auch nicht wirklich das ich gehe er weint zwar nicht aber ich sehe ihm an das er will das ich bleibe.

Wenn ich ihn aber frage ob er in den kindergarten will etc Sagt er immer sofort ja.

Manchmal lässt er eine Erzieherin gar nicht weg gehen und bleibt nur bei ihr.

Zuhause ist er sehr lebhaft und ein räuber.

Ist das normal?

Mfg jasmin lobmüller
 
Autumn4044  sagt am 08.10.2016
Kinder im diesem Alter, zeigen oft ein ambivalentes Verhalten in ihrer Handlung und Weise. Dies kann an einer Ambivalenz (Widersprüchlichkeit) und Unsicherheit ihrer jeweiligen Bindungspartner liegen. Wenn das Kind in einer Spielgemeinschaft sich verschließt, mit sich allein im Spiel ist, muss dies kein Indiz für eine "Schüchternheit" sein, sondern spricht durchaus für eine Besonnenheit, einer für sich wichtigen Schutzfunktion und einer gut ausgeprägten Selbstbestimmung im Spielverhalten. Das Kind in diesem Alter hat eine eher egozentrische Empathie und Verhaltensweise unf ist noch nicht voll in der sozialen Vorstellung des Erwachsenen. Es ist hierbei - und das auch für die Bindung - dass das Kind immer und immer wieder herangeführt wird, beschäftigt wird und man es mit anderen Kindern (und der Bezugsperson) in spannenden sowie aufregenden Situationen bringt. Dabei hilft ein Richtungswechsel der Interesse des Kindes durchaus. Reden Sie mit dem Fachpersonal über ihre Bedenken, versuchen Sie sie mit einzuspannen und gemeinsame Ritualle mit Ihrem Kind einzuführen und aufrechtzuerhalten. Für Ihre Frage - es ist völlig adeaquat entwickelt... das prosoziale Verhalten tritt erst mit dem der Mitte des dritten Lebensjahres ein. Und jedes Kimd agiert anders, daher nur Mut.
 
DieBetty  sagt am 06.12.2016
@Louisemmy Bei uns war es sehr ähnlich wie bei dir! Zuhause war der kleine total aufgedreht, spielte die ganze Zeit, auch gerne mit den Nachbarskindern. Doch im Kindergarten war er meistens alleine, total schüchtern und immer in Nähe der Kindergärtnerin.
Laut der Kindergärtnerin hat sich dieses Verhalten aber nach einem 3/4 Jahr gebessert und er hat endlich Anschluss gefunden. Mittlerweile will er gar nicht mehr Nachhause gehen wenn ich ihn von dem Kiga abhole. Ich glaube es ist wichtig, dass man dem Kind das Gefühl vermittelt, dass es dort nicht alleine ist. Ich habe versucht, dass er sich im Kiga wohler fühlt, indem ich ihn immer einen Rucksack mitgegeben habe mit Dingen, die ihn an Zuhause erinnern wie bspw. seine [url=[Link anzeigen]/] Hausschuhe[/url] oder sein Kuscheltier.
Mittlerweile ist ja aber auch bei dir und deinem Kind ein bisschen Zeit vergangen, hat er sich denn jetzt eingewöhnt und spielt auch mit anderen Kindern? Berichte doch mal! :)

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