Das Leben mit einem oder mehreren Kindern ist eine schöne und aufregende Angelegenheit. War man als Single oder Paar gänzlich unabhängig in seinem täglichen Tun, zeigt sich mit der Ankunft eines Kindes, dass diese Unabhängigkeit mitunter deutliche Einschränkungen erleben muss. Spontane gemeinsame abendliche Streifzüge sind ebenso so selten möglich als auch ungehindert seinem Beruf nachzugehen. Angesichts dessen, dass heute eine Mehrgenerationen-Familie unter einem Dach recht selten geworden ist und auch nicht jedes junges Elternpaar über Oma und Opa verfügt, die in der Nähe wohnen und bei „Not am Mann" einspringen können, wird über kurz oder lang die Frage nach einer geeigneten Fremdbetreuung im Raum stehen. Besonders wichtig ist diese Frage auch dann, wenn man als Mutter oder Vater nach der Mutterschutzfrist gleich wieder in den Beruf zurück möchte oder auch muss.
Kindergrippen sind nach wie vor selten und die Plätze heiß begehrt. Eine Tatsache, die damit unterstrichen wird, dass viele werdende Eltern schon zu Beginn der Schwangerschaft einen solchen Betreuungsplatz suchen und sich auf die Warteliste setzen lassen. Erfahrene Eltern können angesichts der Betreuungsproblematik in den ersten drei Jahren bzw. in den ersten acht bis zehn Jahren, ein Lied davon singen. Allerdings gibt es Alternativen gegenüber Kindergrippen und Kindergärten, die auch dann von Wichtigkeit sind, wenn das Kind etwas älter ist, jedoch noch nicht alleine bleiben kann.